Mai
18

Mit allen Sinnen

Jeden Moment bewusst wahrzunehmen ist keine Selbstverständlichkeit. Es würde bedeuten mit allen Sinnen wahrzunehmen. Unsere Realität mit allen Sinnen jeden Moment neu zu erleben. Oft reduziert sich unsere Wahrnehmung auf das was wir sehen, vielleicht noch was wir hören, gelegentlich was wir riechen. Selten was wir schmecken oder fühlen.

Wir wurden erzogen und in den Schulen gelehrt, dass wir das was wir sehen als unsere Realität ansehen. Was wir nicht sehen können existiert für uns nicht. Doch sind es oft genau diese Dinge die das Leben so sehr bereichern.

Einen Sonnenaufgang zu sehen ist schön, ihn aber mit allen Sinnen wahrzunehmen ist jedesmal ein völlig neues, einzigartiges Erlebniss!

Was kann ich tun?

Ich gehe an einen Ort den ich gerne mag und beobachte einen Sonnenaufgang, oder Sonnenuntergang mit allen Sinnen.

Wie schmeckt die Luft in diesem Moment?
Wie fühlen sich die ersten Sonnenstrahlen an auf der Haut?
Welche Geräusche und Gerüche umgeben mich?
Ich beobachte den Sonnenaufgang ohne ihn zu bennen (Das ist der Horizont, das die Sonne, das der Himmel usw) sondern lasse das Gesamtbild auf mich wirken.

Nimm dir selbst Zeit für dieses Experiment, lass dich überraschen was vielleicht geschieht.

Wünsch Dir einen schönen Dienstag!
N.M.

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Mai
12

TUE ES

Es gibt nur eine Zeit in dem wir etwas Tun können, dieser Moment ist genau Jetzt. Nicht in ein paar Minuten, Stunden oder Tagen… Nein, sondern immer nur genau Jetzt. Denn ich ein paar Stunden ist es auch wieder nur Jetzt und das wichtigste ist, Jetzt damit zu beginnen. Den ersten Schritt zu tun. Jetzt.

Das wir viele Dinge nicht machen,  liegt unter anderem  daran, dass wir uns angewöhnt haben, Dinge nicht sofort zu tun. Mit jedem mal wo wir etwas verschieben, nicht sofort tun, programmieren wir unser Unterbewusstsein mit der Info: “Später, jetzt passt es gerade nicht”… oder mit dem Satz “Morgen, heute gehts gerade nicht.” … oder “Bevor ich damit anfange müssen erst die oder die Rahmenbedingungen passen.”

Das gute, wenn wir unser Unterbewusstsein in die eine Richtung programmieren können, können wir das auch in die Andere tun. Wir können aus einem “Später” ein “Sofort” machen.

Was kann ich tun?

Heute nehm ich mir etwas einfaches vor (einen Tee zu machen, Müll runtertragen, Einen Anruf usw.), entschließe mich es genau jetzt zu tun und zieh das danach durch. Mit jedem Mal programmiere ich dadurch mein Unterbewusstsein darauf Dinge sofort zu tun, bzw. sofort zu beginnen.

Einen schönen Mittwoch!
N.M.

Mai
11

Blick auf das Wesentliche

Stundenlang Interneten, Onlinegames, wahllos TV Zappen, sich langweilen, rund um die Uhr arbeiten gehen, ….sind nur ein paar Dinge wie man seine Zeit verbringen kann. In den meisten Fällen ist es einfach nur Ablenkung. Eine Ablenkung die wir sehr teuer bezahlen. Bezahlen mit Lebenszeit, Zeit die nie mehr wieder in dieser Form wiederkommt.

Der Blick auf das Wesentliche bedeutet sich mit Dingen, Menschen, Situationen zu umgeben, Zeit zu verbringen die uns fördert, gut tut. Die uns unseren Träumen näherbringt und uns damit auch selbst näher bringt.

Was kann ich tun?

1) Heute frage ich mich wenn ich 10-15 Minuten Zeit für mich habe… Was sind die Dinge die mir wesentlich sind? Mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben? Was fördert mich, was tut meinem Herzen gut? Was lässt meine Kreativität erwachen? Durch welche Beschäftigungen kann ich noch wachsen?

2) Ich nehme mir eines dieser Dinge für den nächsten Tag vor und tu es, oder setze zumindest den ersten Schritt.

Einen wunderschönen Dienstag!

N.M.

Mai
10

Sämtliche Motivationsfaktoren lassen sich auf 2 Kerngruppen herunterbrechen:
- innere Motivationsfaktoren
- äussere Motivationsfaktoren

Innere Motivationsfaktoren bedeuten das es welche sind die aus unserem “Inneren” kommen. Ein Herzenswunsch, ein Traum den man verwirklichen möchte usw.
Äussere Motivationsfaktoren wären alles was von “Aussen” uns motiviert etwas zu tun, zu verändern. Ein gutes Beispiel wäre, wenn uns das Geld ausgeht und wir uns nichts mehr zu essen kaufen können, werden wir uns wohl sehr schnell nach einer Lösung umsehen sobald der Hunger groß genug ist. Das wäre so ein eindrücklicher Motivator von Aussen.

Nach einer inneren Motivation sein Leben zu gestalten hört sich für mich angenehmer an, als mein Leben durch äussere Faktoren beeinflussen zu lassen. Das alleine war schon Motivation für mich mir irgendwann zu sagen, Okay, will ich mein Leben weitgehend selbst bestimmen, oder möchte ich mich bestimmen lassen. Schadet nicht sich diese Frage hin und wieder mal zu stellen.

Was kann ich tun?
Heute stelle ich mir die Frage nach welcher Motivation ich großteils mein Leben gestalte. Wer hält die Fäden in der Hand? Motiviere ich mich selbst, oder brauche ich einen Motivator?

Schönen Montag!
N.M.

Mai
09

Wie wir die Welt sehen, ob wir sie als Albtraum erleben, wir uns mit Ängsten und Krankheiten plagen, uns Allein oder Einsam fühlen…

ODER

ob wir glücklich sind, uns wie in einem Paradies fühlen, Freude am Leben haben … liegt in der Hand einer einzigen Person.

Dir selbst!

So wie uns die Welt erscheint, so sehen wir uns auch selbst. Das in meiner Welt rund um mich herum Krisen sind… Finanzkrise, Bankenkrise, EURO Krise, Griechenland Krise, Umweltkrise usw usw… ist ein Zeichen für die Krise in mir.  In dem Moment wo Ich die Krise in mir beende… werden auch die Krisen um mich herum ein Ende finden. Wie siehst Du die Welt? Positiv? Negativ? Was begegnet Dir jeden Tag, begegnet Dir immer wieder? Glückliche Gesichter? Freude? Spass? Sonnenschein? Schönheit? Kreativität? Liebe? Geborgenheit?

Was kann ich tun?

1)  Ich nehme mir heute Abend 10-15 Minuten Zeit und reflektiere meinen Tag. Wie war mein Tag heute? Wie mein Wochenende? Wie die vergangene Woche? Was ist mir alles begegnet? Wie habe ich mich gefühlt? Worüber habe ich mich gefreut oder geärgert. Was empfand ich schön.

2) Ich schreibe alles was mir in den Sinn kommt nieder.

3) Sobald mir nichts mehr einfällt… oder Ich anfange nachdenken zu müssen höre ich auf zu schreiben und schau auf das Ergebnis.

4) Vielleicht kristallisiert sich etwas heraus… Du wirst wissen was Ich meine wenn Du´s geschrieben, getan hast. Mach Dir bewusst, dass das was da vor Dir auf dem Zetteln steht, das ist wie Du die Welt siehst. So wie Du die Welt siehst, ist die Welt für Dich. So wie Du die Welt siehst, so siehst auch Du Dich.

Wünsch Dir einen schönen Sonntag Abend!

N.M.

Mai
07

Lange Zeit habe ich wichtige Entscheidungen sehr ungern getroffen, bzw. habe solche so lang es möglich war aufgeschoben. Das so eine Taktik auf Dauer nicht gut gehen kann, erlebte ich sehr oft. Ich hatte einfach Angst eine falsche Entscheidung zu treffen. Deshalb wog ich das für und wieder immer und immer wieder gegeneinander ab. War ich mir dann einigermassen sicher, traf ich dann eine Entscheidung und einen Moment später zweifelte ich wieder daran. War es auch wirklich die richtige Entscheidung? Ist es so wirklich am Besten? Eins ist sicher, es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung! Mit der Entscheidung wählt man eine Möglichkeit. Man weiss deshalb nicht wie sich die andere Möglichkeit entwickelt hätte, hätte man sich für die andere Möglichkeit entschieden.

Ein Beispiel: Ich entscheide mich für ein neues Lokal um dort essen zu gehen. Die Bedienung dort ist nicht so wie ich es mir vorstelle, das Essen schmeckt mir nicht und auch sonst fühl ich mich dort nicht wohl. Früher würde ich beginnen mich über diese Entscheidung zu beklagen, das sie falsch war und wäre ich doch nur in das andere Lokal gegangen, das ich kenne und mit der dortigen Bedienung und dem Essen zufrieden war. Doch ist das wirklich so? Wie kann ich das wissen? Vielleicht hätte das andere Lokal heute Ruhetag? Oder die Bedienung ist eine Andere? Oder vielleicht wäre kein Sitzplatz mehr frei gewesen? Am Nachbartisch vielleicht eine Horde schreiender Kinder :) … die Möglichkeiten des Hätte/Wäre sind unbegrenzt. Das Beispiel zeigt sehr gut, wir werden einfach nicht genau sagen können wie sich das Leben entwickelt hätte, weil wir es einfach nicht wissen. Deshalb ist es nach einer Weile einfach besser überhaupt eine Entscheidung zu treffen als gar keine.

Eine Entscheidung treffen bedeutet auch Veränderung. Der gewohnte scheinbar sichere Ablauf wird sich durch eine Entscheidung womöglich ändern. Man trennt sich von gewohntem und steuert auf etwas Ungewisses hin. Etwas Unbekanntes, Neues. Auch wenn man sich noch so lange den Kopf zerbricht, man hat keine Gewissheit wie es nach manchen Entscheidungen weitergehen wird. So etwas kann Angst machen.

Sich Entscheiden hat auch sehr viel mit Loslassen zu tun. Man verabschiedet sich von vergangenem und sieht einer neuen, unbekannten Zukunft ins Auge. Oder entscheidet sich an altem, bewährtem festzuhalten und dadurch vielleicht Träume oder andere Möglichkeiten aufzugeben. Eine Entscheidung von heute beeinflusst den Verlauf ihrer Zukunft!

Was kann ich tun?
1) Heute treffe ich jede kleinere Entscheidung sofort.
2) Ich überlege mir ob es größere Entscheidungen gibt die ich schon seit längerem vor mir her schiebe. Wenn es offene Entscheidungen gibt, mach ich zumindest den ersten Schritt zu einer Entscheidungsfindung. Ich bespreche es wenn möglich mit einer Vertrauensperson, oder berate mich mit einem Spezialisten oder einem Freund.
3) Ich hinterfrage nicht nur den Nutzen einer Entscheidung, sondern ob sie auch dazu beiträgt das ich mich oder die Menschen die mich umgeben dadurch ein Stückchen glücklicher mache.

APROPOS: Es ist nicht möglich keine Entscheidung zu treffen! Denn wenn Sie keine Entscheidung treffen, haben Sie sich dafür entschieden keine Entscheidung zu treffen!

Einen schönen Tag noch!
N.M.

Mai
06

Ein Sprichwort das viele kennen: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Lange war mir die Bedeutung dieses Satzes ein Rätsel. Ja logisch, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt… aber was soll daran so besondere sein? Wie kann mir diese Satz im Alltag oder in meinem Job weiterhelfen?

Der erste Schritt ist für mich das wesentliche… den ersten Schritt zu tun bedeutet die “Reise” jetzt in diesem Moment auch tatsächlich zu beginnen. Die Reise ist kein Gedanke mehr, sondern hat in diesem Moment des ersten Schritts begonnen. Mit diesem ersten Schritt ist die Reise nicht mehr in der Zukunft sondern in der Gegenwart. Man hat begonnen und egal wie lange die Reise jetzt auch dauern wird, oder wohin sie einen führt, man hat zumindest diesen einen Schritt getan! Man kann zu sich selbst sagen, yeap ich habs getan!

Jeder der mal angefangen hat zu Laufen weiss was das Schwierigste dabei ist… einmal anzufangen. Den ersten Schritt zu tun. Habe ich aber erst mal die Laufschuhe an, die Wohnung oder Haus verlassen und begonnen zu laufen… dann sind die weiteren Schritt ein leichtes. Oft ist es dann sogar so das es mir so viel Spass macht und es mir schwer fällt wieder aufzuhören *lach*. Aber begonnen hat alles mit dem ersten Schritt. Die Laufschuhe rauszuholen und raus aus der Wohnung zu gehen!

Was kann ich tun?
1) Heute überleg ich mir ob es etwas gibt das ich schon lange vor mir herschiebe. Etwas das mir wichtig ist. Vielleicht ein unangenehmes Gespräch, den Steuerausgleich, ein Anruf bei Oma, einer Freundin die man schon lange nicht mehr gehört hat, Fenster putzen, ein Besuch bei Verwandten, einen neuen Job suchen, usw.
Etwas das mir Wichtig ist oder mir gerade in den Sinn kommt das ich schon lange erledigen hätte sollen.

2) Ich überlege mir was kann ich jetzt in diesem Moment tun! Was wäre der erste Schritt?

3) Ich TU ES! Ich tu den ersten Schritt

Viel Spass dabei!
N.M.

Apr
27

Selbstmotivation ist für mich ein großes und wichtiges Thema.
Sich selbst zu motivieren benötigt eine Art Ziel oder einen Grund weswegen man etwas macht. Gäbe es kein Ziel, Zweck oder Grund, gäbe es auch keine Veranlassung etwas zu tun.

Aber jedes Ziel hat auch einen Ziel dahinter. Quasi das Ziel hinter dem Ziel. Der wahre Beweggrund etwas zu tun. Ist man sich diesem wahren Beweggrund bewusst kennt man seinen Ursprung seiner Motivation. Ist man sich diesem wahren Beweggrund nicht bewusst, kann es leicht passieren, dass man mit Dingen anfängt und sie oft aus “unerklärlichen Gründen” wieder aufgiebt.

Ein Beispiel:

Der Klassiker schlechthin: Das Ziel 10kg abzunehmen.

10kg abzunehmen allein ist zwar ein Ziel, aber noch lange keine Motivation es auch umzusetzen. Die Motivation könnte nun sein, 10kg abzunehmen um sich gut zu fühlen. Seinen Selbstwert zu heben. Dadurch vielleicht leichter einen Partner kennenzulernen. Sich vielleicht gesünder und fiter zu fühlen.

Ist man sich dem Ziel hinter dem Ziel bewusst, ist die Chance es umzusetzen um ein vielfaches Größer.

Alles Liebe,
N.M.

Apr
26

“Carpe diem” ein alter Ausspruch der soviel Bedeutet wie, gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Stell dir heute Morgen selbst die Frage:

Was müsste heute passieren damit ich am Abend sagen kann, heute war es ein schöner Tag. Mit meinem Tag heute kann ich zufrieden sein. Der Tag heute war toll!

Stell dir diese Frage und das was dir als Antwort einfällt versuche umzusetzen.

In diesem Sinne,
Carpe Diem!
N.M.

Apr
24

Diesen Blog schreib ich wohl in erster Linie für mich, aber auch für all jene die sich die Frage “Was kann ich tun?” stellen.

Der Titel “Was kann ich tun?” entstammt von einem Buch das mich vor Jahren inspiriert und seit dem begleitet. Damals stellte ich mir diese Frage sehr oft und ich suchte Antworten auf so viele Fragen. Doch im Grunde liefen alle Fragen immer wieder auf das eine Raus:

Was verdammt nochmal kann ich jetzt noch tun?

Heute 7 Jahre danach habe ich zig Techniken kennengelernt, selbst ausprobiert, gelebt und Vieles auch wieder vergessen, oder ist einfach in Vergessenheit geraten. Mit diesem Blog möchte ich alles was mir zu diesem Thema in den Sinn kommt und ich aus eigener Erfahrung als empfehlenswert einstufe, niederschreiben und teilen.

In diesem Sinne … Was kann ich tun?

Alles Liebe,
Norbert